Die Fähigkeit die wirklich zählt

Es geht nicht darum, irgendwann ganz heil zu sein. Es geht darum, innerlich differenzieren und regulieren zu können.
Auf dem inneren Weg steht uns nichts mehr im Weg als der Anspruch, heil zu sein, also die Idee, irgendwann nicht mehr von unseren Themen eingeholt zu werden.
Anzuerkennen, dass die Vergangenheit Teil von uns ist und bleibt, kann eine tiefe Erleichterung sein.
Es geht weniger darum, uns von unseren Themen zu befreien, als zu lernen, innerlich zu unterscheiden:
Was wirkt gerade in mir?
Zwischen Fühlen und Handeln

Heute schauen wir auf zwei Aspekte des Menschseins: Manchmal wartest du auf das richtige Gefühl, bevor du handelst. Manchmal musst du handeln, damit sich das Innere verändern kann. Wann ist was dran?
Ein erfülltes Leben hat viel damit zu tun, wie sehr wir es aus uns heraus leben, also aus unserem Seelischen, unserem Inneren, anstatt aus äußeren Vorstellungen. Der Kompass, der uns leitet, wenn wir lebendig und eingestimmt leben wollen, ist in uns.
Damit wir mit diesem inneren Kompass im Kontakt bleiben, braucht es Dekonditionierung. Raum, um uns wirklich wieder wahrnehmen zu können. Und die Kapazität des Fühlens.
Doch was heißt Fühlen eigentlich?
Eine spannende Beobachtung: Wenn wir jemanden fragen, wie es ihm geht, erzählen wir meistens, was wir am Tag gemacht haben oder was noch ansteht. Wir beschreiben äußere Abläufe, nicht unser inneres Erleben.
Wenn wir von Fühlen sprechen, meinen wir oft emotionale Verarbeitung. Wir analysieren, ordnen ein, versuchen zu verstehen. Doch das ist nicht das Fühlen, von dem wir hier sprechen.
Fühlen heißt: bleiben. Bei dem, was ist. Ohne es ändern oder lösen zu müssen.
Wenn wir wirklich fühlen, geschieht etwas Schlichtes und zugleich Radikales: Wir kommen uns selbst nah, weil wir aufhören, vor uns selbst wegzulaufen. Hieraus entsteht erst wieder der Kontakt zu uns selbst und damit auch die Handlungsfähigkeit, ein Leben aus uns heraus zu leben.
Der blinke Fleck in der spirituellen Szene

Dass wir uns auf den spirituellen Weg begeben, hat die unterschiedlichsten Gründe. Manche von uns beginnen zu gehen, weil tief in ihnen etwas ruft oder sich etwas nach Wahrhaftigkeit und Tiefe sehnt. Häufig liegt der Ursprung aber auch darin, dass es uns nicht gut geht, dass wir leiden oder etwas fehlt. Genau das wird oft zur Motivation, uns in tiefere Ebenen des Lebens hineinzubewegen.
Das Yoga der Beziehung

Wir glauben oft, wir hätten Beziehungsprobleme aber häufig haben wir ungelöste innere Konflikte, die in Beziehung sichtbar werden.
Beziehungsarbeit beginnt, wenn wir bereit sind, nicht nur Nähe zu suchen, sondern das, was Nähe in uns auslöst, wirklich zu fühlen.
Scham als Chance

Immer wieder stehen wir vor der Entscheidung, Transparenz zu leben oder uns zu verstecken. Immer wieder gibt es den Moment, in dem wir die Möglichkeit haben, uns von der Scham zu befreien und wir es wieder nicht tun.
Wieso nur?
Wieder am gleichen Punkt?

Hör auf dich und deine Seele!“ oder „Folg deinem Herzen!“ Diese Sätze fallen in unserer spirituellen Szene immer wieder. Auch wenn wirklich nur du weißt, wohin es für dich in deinem Leben geht, ist es wichtig, innerliche Signale lesen zu lernen. Wir vergessen nämlich häufig eine entscheidende Fähigkeit: zu unterscheiden, welche innere Stimme wirklich spricht. Denn nicht jedes Gefühl, das aus unserem Inneren aufsteigt, ist automatisch unsere Intuition.
Mitten im Menschsein

Erstaunlich, wie viel wir als Menschen tragen können. Das Leben überwältigt einen immer wieder. Ein Teil schämt sich auch dafür. Diese Scham ist wie ein Schatten, der uns von unserem wahren Selbst und unserer Umgebung trennt.
Zwischen Leere, Leistung und Neuausrichtung – ein Blick auf heutiges Mannsein

“Ein Großteil der Männer lebt in stiller Verzweiflung.” schrieb der US-amerikanische Poet Henry Thoreau im 19. Jahrhundert. Heute – gut 200 Jahre später – hat sich daran kaum etwas geändert.
Doch warum ist das so? Ein ehrlicher Blick auf das moderne Mannsein und einen Weg zurück zu sich selbst.
Nicht alles ist Intuition – wie wir lernen, unsere inneren Signale zu deuten

„Hör auf dich und deine Seele!“ oder „Folg deinem Herzen!“ Diese Sätze fallen in unserer spirituellen Szene immer wieder. Auch wenn wirklich nur du weißt, wohin es für dich in deinem Leben geht, ist es wichtig, innerliche Signale lesen zu lernen. Wir vergessen nämlich häufig eine entscheidende Fähigkeit: zu unterscheiden, welche innere Stimme wirklich spricht. Denn nicht jedes Gefühl, das aus unserem Inneren aufsteigt, ist automatisch unsere Intuition.
5 nährende Impulse für deine Beziehungen

Beziehungen sind ein kostbares Gut und dennoch herausfordernd. Wie schaffen wir es, authentisch verbunden zu bleiben und gleichzeitig bei uns selbst zu sein?