Der eigenen Sehnsucht folgen
Von Lukas Göttl · Bewusstseinsarbeit
Sehnen im Herbst
Wir gebären uns als Erwachsene wieder neu.
Den inneren Weg zu gehen heißt, zurückzuholen, was wir einst ausgeschlossen haben. Uns den Sehnsüchten zuzuwenden, die im Gegenpol des uns Gewohnten liegen.
Mein ständiges alles im Griff haben sehnt sich nach loslassen.
Mein immer leisten müssen, nach Muße und Freude.
Mein sich verstecken wollen, nach gesehen werden.
Stecken darin nicht immer zwei Dinge?
Ein Geschenk meiner Prägung.
Eine Stärke, die ich daraus gemacht habe.
Und ein Verlust.
Das, was ich für das Kontrollieren, das Leisten zurücklassen musste.
Meine Hingabe.
Meine Muße.
Sehnen ist die innere Intelligenz, die uns daran erinnert.
Der eigenen Entwicklung vertrauen
Langsam ist das Innere bei seiner Entfaltung.
Ich schaue ihm dabei zu wie den Jahreszeiten.
Wenn ich kann. Wenn ich nicht ungeduldig werde.
Der eigenen Entwicklung zu vertrauen hat viel damit zu tun,
wie ich dem Leben vertraue.
Und ob ich mich ihm zuwende.
Mich daran erinnern, dass der reife Apfel den Frühling und den Sommer braucht.
Ich liege in der Sonne.
Es ist Herbst.
Mir ist warm, während der kalte Wind über mein Gesicht streift.
Still ist es, bis auf die letzten Bienen.
Alles ist reif.
Bereit für den Übergang.
Ab und an fällt ein Apfel vom Baum.
Nichts davon habe ich gemacht.
Ich liege hier.
Und es ist alles da.
Der Sehnsucht gemeinsam Raum geben
Wenn du deiner Sehnsucht und deinem inneren Wandel gemeinsam mit anderen Raum geben möchtest, findest du in unseren Gatherings unterschiedliche Möglichkeiten dafür. Die Übersicht zeigt dir unsere Immersions und Celebrations und hilft dir, das passende Format kennenzulernen.