Ein Mann und eine Frau sitzen bei einem Gathering einander gegenüber.

Gedeckelt statt lebendig

Von Lukas Göttl · Bewusstseinsarbeit

Wenn Regulation zum Anspruch wird

Regulation kann unsere Lebendigkeit unterstützen.
Sie hilft uns, unterschiedliche Zustände zu erleben und dabei beweglich zu bleiben.

Doch wenn wir glauben, reguliert zu sein bedeute, immer ruhig, zentriert und ausgeglichen zu sein, kann daraus ein neuer Anspruch entstehen.

Wir beurteilen uns dafür, dass wir noch trauern oder wieder so wütend sind. Dass es noch immer schwer ist. Und versuchen, einen Zustand herzustellen, den wir uns zum Ideal gemacht haben.

Was wir dann Regulation nennen, kann zum Management des Nichtfühlens werden. Wir versuchen, unser Erleben zu kontrollieren, und verlieren dabei die Bereitschaft, uns davon berühren zu lassen.

Fühlen ist kostbar.
Fühlen ist Leben.

Lebendig fühlend und verankert zugleich

Ich spreche hier nicht von Überflutung.

Die Frage ist: Kann ich mich tief vom Leben berühren lassen und bei mir sein? Lebendig fühlend und verankert zugleich?

Ich will mich berühren lassen und mich zeigen.
Ich will nicht das Leben und mich ständig managen.
Ich will fließen können mit allem, was mir hier geschenkt wird, und aus dem inneren Rahmen ausbrechen, der mir zum Korsett geworden ist.

Ich will das Lebendige in seiner Ursprünglichkeit leben lassen.

Ich will nicht verstecken, anpassen und beurteilen.
Ich will mich nicht selbst aufgeben und andere nicht in das Gefängnis des Sollens sperren.

Ich will Tiefe und Lebendigkeit.

Ich will Dasein genießen, mich in seiner Unvorhersehbarkeit immer wieder neu erfinden und mich dem Leben ganz öffnen.

Lebendigkeit gemeinsam erfahren

Wenn du deinem Erleben in Gemeinschaft Raum geben möchtest, findest du in unseren Gatherings unterschiedliche Möglichkeiten dafür. Die Übersicht führt dich zu unseren Immersions und Celebrations.